Zeitgemäße soziale Wohnraumförderung ist notwendig

Mit der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt beschäftigte sich heute der Landtag. Denn auch in Nordrhein-Westfalen ist die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit in den vergangenen Jahren immer größer geworden, weil der Bestand an bezahlbarem Wohnraum stetig sinkt. Die Nachfrage ist allerdings seit einigen Jahren wieder deutlich angestiegen, dies gilt insbesondere für die Metropolregionen.

Für die SPD, die Gewerkschaften und Sozialverbände steht das Thema bezahlbaren Wohnens ganz oben auf der Agenda. Da sich bei der schwarz-gelben Landesregierung aber nichts bewegt, vielmehr stattdessen der soziale Wohnungsbau immer weiter zurückgedreht wird, hat das Bündnis „Wir wollen wohnen“ zu breit angelegten Aktionswochen und Demonstrationen aufgerufen.

Die SPD-Fraktion unterstützt diese Aktionen und fordert die Landesregierung in einem heute ins Plenum eingebrachten Antrag auf, ihre fehl gerichtete Wohnraumförderpolitik aufzugeben und zeitnah anzupassen. Ins Zentrum müsse wieder der mietpreisgebundene Wohnungsbau rücken, hierauf sollten nach Ansicht der SPD die Fördermittel konzentriert werden.