Wuppertal erhält Unterstützung vom Bund für wichtige Kulturvorhaben

„Das sind sehr gute  Neuigkeiten aus Berlin!“, so die erste Reaktion der Landtagsabgeordneten Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann, auf die Nachricht, dass im Rahmen von Nachverhandlungen zum Bundeshaushalt 3,4 Millionen Euro für Wuppertaler Kulturprojekte zur Verfügung gestellt werden. Der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh hatte gestern die vom Bund bereit gestellten Finanzmittel bekannt gegeben und maßgeblich am Zustandekommen der Förderzusagen des Bundes mitgewirkt.

Im Einzelnen werden insgesamt 2,2 Millionen Euro innerhalb der nächsten sieben Jahre für das Pina-Bausch-Zentrum  vom Bund zur Verfügung gestellt. „Damit ist ein wichtiger Pflock eingeschlagen, um das Werk von Pina Bausch auch für die Zukunft präsent zu halten. Wuppertal kann so die Weichen für eine Kulturstätte mit internationaler Strahlkraft stellen“, so Andreas Bialas, der das Projekt immer mit Nachdruck unterstützt hat.

Darüber hinaus stellt der Bund für 2020 1,1 Millionen Euro für Veranstaltungen im Rahmen des 200-jährigen Geburtstages von Friedrich Engels zur Verfügung. „Damit können wir einen prominenten Sohn unserer Stadt ehren, der in besonderer und scharfsichtiger Weise neben Karl Marx die sozialen Verwerfungen eines ungezügelten Kapitalismus kritisiert hat und bis heute Einfluss auf gesellschaftspolitische Debatten nimmt“, so Dietmar Bell. Ebenso werden 2019 mit 104.000 Euro die Feierlichkeiten anlässlich des 150 Geburtstag von Wuppertals großer Literatin Else Lasker-Schüler vom Bund unterstützt.

„Nicht zuletzt danken wir Helge Lindh, für seinen unermüdlichen Einsatz für die Bereitstellung von Bundesmitteln zur Realisierung von zentralen Kulturvorhaben in unserer Stadt. Es ist gut zu wissen, dass wir mit ihm eine Stimme in Berlin haben, die Wuppertaler Interessen mit Nachdruck vertritt“, so die Abgeordneten abschließend.