Stadt der Potentiale – NRW-Wirtschaftsminister Duin auf Sommertour in Wuppertal

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat Wuppertal und seine Umgebung als den städtischen Raum mit den wahrscheinlich größten Entwicklungschancen in Nordrhein-Westfalen gewürdigt.
Mit großem Enthusiasmus besuchte der gebürtige Niedersachse, der längst im bevölkerungsreichsten heimisch geworden ist, drei bespielhafte Orte der Zukunft im Wuppertaler Stadtgebiet: Utopiastadt / Mirker Bahnhof, die Nordbahntrasse und den Skulpturenpark Waldfrieden.
Die Landtagsabgeordneten Dietmar Bell und Josef Neumann begleiteten ihn mit einer Delegation von Tourismus NRW durch das Stadtgebiet.
Der Abstecher ins Bergische Land war Teil der Tourismus-Sommerreise des Ministers, deren Schwerpunkte in diesem Jahr einerseits der Städte- und Kulturtourismus, andererseits der Natur- und Aktivtourismus sind.
Duin verdeutlichte, dass Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung, des Tourismus und des Lebensgefühls und Images von Städten nur im Zusammenhang betrachtet werden können.

Der Wirtschaftsminister kennzeichnete Wuppertal als eine Stadt der Potentiale, die infolge der Belastungen des gestalteten Strukturwandels und aufgrund der spezifischen lokalen Ausgangsbedingungen künftig immense Innovationskräfte als zukunftsträchtiger Standort entfachen könne. Dieser Wirtschaftsstandort und dessen Wachstum, so Duin, profitierten in erheblichem Maße von der kulturellen und touristischen Attraktivität.
Am Beispiel des Skulpturenparkes und der Nordbahntrasse ließe sich nachvollziehen, wie Anziehungspunkte von Dauer Strahlkraft nach außen zeigten und zugleich hier Lebende, gerade auch Studierende, an die Stadt zu binden vermöchten.
Dietmar Bell und Andreas Bialas befanden als Fazit des Wuppertal-Besuches:
„Wir danken dem Minister dafür, dass er wiederum den Weg in unsere Stadt gefunden hat. Wirtschaftsminister Duin hat sich gerade von dem Zukunftslabor Wuppertal beeindruckt gezeigt, das mit nachhaltigen Projekten, die mit den örtlichen Gegebenheiten spielen und mit den Wuppertaler Pfunden wuchern, den Weg der Profilschärfung fortschreibt.
Wuppertal gehört fraglos zu den attraktivsten, spannendsten Städten des Landes. Dass Garrelt Duin zudem seiner Vorfreude auf die mögliche Realisierung einer Wuppertaler Seilbahn Ausdruck verleiht, freut uns wiederum sehr. Insbesondere die sogfältige Konzeption und Planung sowie der Aspekt der dauerhaften Nutzung sind für ihn bei solchen Transformationen des urbanen Raumes ausschlaggebend. Die Zukunft des Tourismusmagneten Wuppertal hat gerade erst begonnen.“

Die Geschäftsführerin des Tourismus NRW, Dr. Heike Döll-König, erinnerte alle Teilnehmer daran, dass NRW im Bereich des Städtetourismus besondere Qualitäten zu bieten hat.
Neben den Eventreisen gehörten Städtetrips mit 20 Prozent Anteil und dem größten Zuwachs im vergangenen Jahr zu den Motoren der NRW-Tourismusbranche.