NRW hat ein kulturelles Herz für Bayern – Bialas empfängt bayerische Kultur- und Wissenschaftspolitiker im Landtag

Aktuell besucht der Arbeitskreis Wissenschaft und Kunst der SPD im bayerischen Landtag Düsseldorf und informiert sich vor Ort über den nordrhein-westfälischen Weg der Kultur- und Hochschulpolitik. Andreas Bialas, kulturpolitischer Sprecher der NRWSPD-Fraktion, hieß seine Gäste aus dem Süden heute herzlichst willkommen und tauschte sich mit ihnen insbesondere über das innovative Kulturfördergesetz (KFG), das in Kürze in das legislative Verfahren eingespeist werden wird, aus. Im Rahmen des NRW-Besuches ist die bayerische Delegation um Isabell Zacharias, hochschul- und kulturpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, auch mit der nordrhein-westfälischen Kulturministerin Ute Schäfer zusammengekommen und wird gemeinsam mit Andreas Bialas und Repräsentanten des Ministeriums das Museum K20 besuchen. Für die bayerischen Landespolitiker ist das KFG als Pionierprojekt von vorgeordnetem Interesse. NRW strebt damit u.a. eine auf Dauer, Transparenz und Verlässlichkeit gestellte Struktur der Kulturförderung ein, will Instrumente einer nachvollziehbaren konzeptuellen Kulturplanung etablieren, zielt auf regelmäßige Kulturberichterstattung und sucht die Stellung des Kulturhaushalts von Kommunen in prekären Finanzsituationen zu stärken. Aus Bayern wird dieser Prozess seitens der oppositionellen SPD-Landtagsfraktion mit großer Neugier in seinen einzelnen Stufen verfolgt.

Bialas, Wuppertaler Landtagsabgeordneter, zeigt sich angesichts der Hospitanz der bayerischen Landespolitiker überaus erfreut: „Isabell Zacharias ist eine höchstgeschätzte Kollegin, Partnerin und Mitstreiterin im Kampf um Aufmerksamkeit für vernünftige, strukturell angelegte Kulturpolitik, die als Gesellschaftspolitik unmittelbar die Teilhabefrage stellt. Die Zusammenarbeit und der stetige Gedankenaustausch mit ihr und den weiteren Mitgliedern des Arbeitskreises sind mir sehr wertvoll. Die Kooperation über Ländergrenzen hinweg wird sich als zunehmend wichtig erweisen, um einerseits bundesweit auf eine Kulturpolitik jenseits des rein Mäzenatischen, Klientelistischen und Projekthaften noch stärker hinzuwirken und andererseits komplexe Themen im Zusammenspiel von Bund und Land sowie globale Zusammenhänge, etwa im Kontext des geplanten Transatlantischen Freihandelsabkommen, zu adressieren.“