Lebenslauf
Name: Birgit Genso
Geburt: 08.09.1961 in Wuppertal
| 1981 – 1990 | Studium Sekundarstufe 1 /2 Kunstpädagogik und Germanistik in Wuppertal |
| seit 1989 | künstlerische Tätigkeit im Bereich Skulptur, Malerei, Collage, Zeichnung |
| 1991 | Jahrespraktikum am Schillertheater NRW |
| 1992 – 1995 | Volontärzeit an den Hagener Bühnen mit anschließender Abschlussprüfung in Berlin als Theaterplastikerin |
| seit 1995 | freiberufliche Tätigkeit als Theaterplastikerin und Bühnenbildnerin im In- und Ausland Mitarbeit am OFF – Theater „NEUE WUTH“, dabei von November 1995 bis April 1996 Regieassistenz bei „ELIZABETA BAM“ (Daniil Charms) unter der Regie Andy Dino Iussa Januar bis April 1997 Regieassistenz bei „KRIEG“ (Reinhald Goetz) unter der Regie von Daniela Koch Stück durfte nicht aufgeführt werden |
| seit 1998 | Ausstellungstätigkeit Mitgründung der freien Theatergruppe „ArbeitslosenWalzer“ e.V. |
| 1998 | Geburt meiner Tochter |
| 1999 | Regieassistenz und Produktionsleitung der Theaterstücke „LAND DER FÜRSTEN“ (Februar bis Mai 1999) „EINE ART ALASKA“ (August bis Oktober 1999) |
| 2000 | Regieassistenz und Produktionsleitung bei „TAGESKURS AKTIE MENSCH (April bis Juli 2000) |
| 2001 | Produktionsleitung bei „FRIEDLAND“ (November 2000 bis Februar 2001) Eintritt in den BBK-BERGISCHLAND |
| 2002 | Vorstandsarbeit und Geschäftsführung des BBK- BERGISCHLAND |
| 2002 – 2005 | Koordination und Organisation der Ausstellungen in der Bandfabrik |
| 2003 | Geschäftsführung des BBK-BERGISCHLAND |
| 2004 | Projektarbeit im Bereich bildender Kunst an der Grundschule Germanenstraße in Wuppertal |
| seit 2004 | kunstpädagogische Betreuung an der „Freien Schule Bergisch Land“ |
| 2007/2008 | Ausbildung zur Antiaggressionstrainerin |
| 2009/2010 | Teilnahme am Landesprojekt Kultur und Schule Projektarbeit im Bereich bildender Kunst am Johannes-Rau-Gymnasium |
| 2010/2011 | Teilnahme am Landesprojekt Kultur und Schule Projektarbeit im Bereich bildender Kunst an der Freien Schule Bergischland |
Konzept
In meiner künstlerischen Arbeit geht es mir um die Auseinandersetzung
mit den unterschiedlichen Arten der Wahrnehmung von Mensch und
Welt.
Meine subjektive Sicht und die Erfahrungen, die ich mache, ergeben
meine eigene Perspektive. Diese wiederum ist es, die ich all den
anderen Blickwinkeln hinzufügen möchte.
Seit mindestens einem Jahrhundert taucht immer wieder der Gedanke
auf, dass nichts Neues mehr in der Kunst entstehen kann, weil alles
schon gesagt und gemacht wurde. Und doch beweist, betrachtet man die
Entwicklung des letzten Jahrhunderts, die Zeit selbst das Gegenteil und
macht Unmögliches immer wieder möglich und gebärt vorher
Ungedachtes.
Um über das Bekannte, Erreichte, Tradierte und Konventionelle in Kunst
Und kunstpolitischer Betrachtung hinaus zu finden, bin ich bestrebt, mich
Weitestgehend zu öffnen und die fast kindlich-grenzenlose Haltung:
„Mal sehen” einzunehmen.
Ich halte es für unabdingbar, „Scheitern als Chance” (Christoph
Schlingensief) zu begreifen und zu riskieren.
Die Wahl der Technik, das Aquarell, ist eine emotionale Entscheidung.
Eine Rückbesinnung auf eine traditionelle Ausdrucksform ist aber für das
Voranschreiten in der Kunst ein Ausgangspunkt und ungeachtet der
modernen Techniken in der Kunst berechtigt.