Kultur- und Literaturvermittlung aus NRW unter einem Dach

Das Literaturbüro NRW zieht ins Gerhart-Hauptmann-Haus

Am neuen Standort in der Bismarckstraße 90 feierte das Literaturbüro NRW e.V. den Einzug in die neuen Räumlichkeiten. Andreas Bialas, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW und stellvertretender Vorsitzender sowohl des Literaturbüros als auch der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, hatte den Zusammenzug der Kultureinrichtungen im Vorfeld mit befördert und freute sich am Abend sehr über den gelungenen Auftakt: „Ich bin mit dieser neuen Konstellation sehr zufrieden und hoffe auf die positiven Effekte der räumlichen Nähe für die zukünftige Arbeit. Von der Vernetzung und im gegenseitigen Austausch werden beide Institutionen profitieren.“

Seit 1980 steht die Arbeit des Teams um Michael Serrer ganz im Dienste der Literatur: Das Institut berät, vermittelt und vernetzt NRWs AutorInnen, lädt ein zu Lesungen und Diskussionen und fördert mit seinem Angebot für SchülerInnen auch den kulturellen Nachwuchs. Literatur als verbindendes Element zwischen Nationalitäten und Generationen, durchaus auch mit Hilfe neuer Apps, ist nur eines der Themen, die eine Schnittmenge bilden zur neuen Heimat im Gerhart-Hauptmann-Haus. Hier vermittelt und fördert die Stiftung seit 1963 die Kultur und Geschichte der historischen deutschen Ostgebiete und der deutschen Siedlungsgebiete in Ost- und Südosteuropa; das Haus bietet neben großzügigen Tagungsräumen und eigener Fachbibliothek einen Ort der Begegnung und des Austauschs.

Zur Einzugsveranstaltung las die Monheimer Autorin Ulla Hahn aus ihrem autobiographischen Roman „Das verborgene Wort“; zentral war auch hier die Rolle von Literatur und Bildung für einen offenen Umgang miteinander, über alle Grenzen hinweg.