In dubio pro Wuppertal – Bürgerverein Uellendahl zu Gast bei Andreas Bialas

Eine hoch interessierte Besuchergruppe des Bürgervereins Uellendahl durfte Andreas Bialas am letzten Plenartag vor den Herbstferien in Düsseldorf willkommen heißen. Obwohl er infolge einer Grippe schwer angeschlagen war und die Stimme ihm nahezu den Dienst versagte, ließ es der Wuppertaler Landtagsabgeordnete sich nicht nehmen, ein über eine Stunde langes intensives Gespräch mit seinen Gästen zu führen. Bialas, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, erinnerte daran, dass es ihm als am Röttgen Aufgewachsenen und Sozialisierten eine Ehre sei, ehrenamtlich so engagierte Bürger seines Heimatbezirkes im Landtag empfangen zu dürfen.

Nach einer Einführung in die Arbeitsstrukturen der drei Wuppertaler SPD-Abgeordneten und die außergewöhnliche Form ihrer thematischen Arbeitsteilung in Gestalt einer Bürogemeinschaft blieb viel Raum für Fragen zu städtischen und landesseitigen Themen. Durch das gleichermaßen sachliche wie kritische Nachfragen der hervorragend vorbereiteten Uellendahler fühlte sich Andreas Bialas sehr gerne gefordert, in die Tiefe gehend und ausführlich komplexe Entscheidungsprozesse und Verläufe wie in den Fällen IKEA-Ansiedlung und Döppersberg-Umbau darzustellen.

Vor allem aber fühlten sich der Parlamentarier und seine Gäste in der Leidenschaft im doppelten Sinne für ihre Stadt einig, begeistert von ihren Möglichkeiten und ihrem kulturellen, sozialen und landschaftlichen Reichtum und gelegentlich leidend an der „Fähigkeit“ Wuppertals, allzu wenig aus sich zu machen und Chancen nicht zu ergreifen.

Bialas‘ Fazit angesichts häufig defizitärer Selbstdarstellung der bergischen Metropole: „Wir müssen was tun in Wuppertal.“ In – zweifellos vorhandener – Schönheit unterzugehen ist keine Alternative.