Der nächste Theater- und Orchesterpakt in NRW kommt!

Andreas Bialas im Gespräch zur Zukunft der Theater in NRW

„Der nächste Theater- und Orchester-Pakt des Landes NRW wird auf jeden Fall kommen. Es stellen sich daher für mich im Wesentlichen drei weitere Fragen: 1. Wie hoch wird er sein? 2. Wird er dynamisiert? 3. Werden zusätzliche Aufgaben, wie z.B. Theaterpädagogik, Inklusion, Künstlernachwuchsförderung zusätzlich finanziell unterstützt? Dies gilt es im engen Dialog mit den Intendanten auszuhandeln.“ Diese Aussage von Bialas wurde gestern Abend in Mönchengladbach gern gehört. „Das ist Beschlusslage der SPD NRW und es deutet doch Vieles darauf hin, dass wir weiterhin die Regierung stellen werden.“

Auf Einladung des SPD Forums Kultur war Andreas Bialas, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag, gestern Abend zu Gast im Stadttheater Rheydt. In der Gesprächsrunde über den Wert von Theater vor dem Hintergrund der öffentlichen Theaterfinanzierung gelang im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Roter Teppich“ ein intensiver Austausch und ein Abgleich der Positionen mit Michael Grosse, Generalintendant des Theaters Krefeld und Mönchengladbach. Reinhold Schiffers, Vorsitzender des Kulturausschusses im Rat der Stadt, bot in seiner Moderation auch den zahlreichen Gästen die Möglichkeit, Hintergrundwissen der beiden Kulturexperten zu erfragen und die aktuellen Entwicklungen aus eigenem Erleben zu erörtern.

Im Jahr 2019 laufen nicht nur für das Gemeinschaftstheater von Mönchengladbach und Krefeld, die bereits vor 60 Jahren fusionierten, die Finanzierungszusagen der Städte aus; in Wuppertal ist die Situation eine ganz ähnliche. Das Ziel des ausgewogenen Haushalts und die Notwendigkeit, trotz schmaler Haushalte den Kulturbetrieb als wesentlichen Faktor von kulturellem Leben und Lebensqualität in einer Stadt zu erhalten, stellt für viele Kommunen und Theater in NRW einen kaum zu vollführenden Spagat dar. Zahlreiche Teilnehmer freuten sich über die klaren Positionierung und den „erhofften Silberstreif am Horizont“.