Bialas: „Das Wichtigste für gute Kulturpolitik in einer Stadt sind der Kampf ums Geld und der ständige Dialog“ – Unterstützung des OB-Wahlkampfes für Frank Meyer in Krefeld

Auf Einladung von Frank Meyer nahm Andreas Bialas an einer Podiumsdiskussion zur Kulturpolitik in Krefeld teil. Dabei wurde eine breite Themenpalette gestreift. Künstlerförderung, Unterstützung von Kulturorten, kulturelle Bildung, Verantwortung der Schulen für Kunst und Kultur, Verteilung der Gelder für Kultur in einer Stadt und etliche andere.

Bialas führte vor den zahlreichen Besuchern in der „Kulturrampe“ aus: „Innovative Städte und Regionen zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass Investitionen in Wirtschaft, Infrastruktur und den Bildungsbereich stattfinden, eine aktive und lebendige Kulturszene vor Ort gegeben ist und gefördert wird und diese Bereiche sich gegenseitig vorantreiben.“

Wichtig neben dem Geld sei „reden, reden, reden“. Nicht nur untereinander und miteinander, sondern vor allem auch mit den „Ungläubigen“.
„Die Finanzierung für Kultur ist begründbar und muss dargestellt werden, gerade in Zeiten finanzieller Konkurrenzen“, so Andreas Bialas. Bündnisse schaffen und Lobbyarbeit betreiben sei unabdingbar. Aber entscheidend sei natürlich auch die jeweilige Haltung an der Stadtspitze.

Launig schloss Bialas: „Letztes Jahr wurde ich von Thomas Geisel zum Kulturdialog nach Düsseldorf eingeladen, und wir wissen ja, wie das endete.“