Bell.Bialas.Neumann: Verhalten von Johnson Controls unverantwortlich

Die Empörung ist groß: An diesem Mittwoch hat der Aufsichtsrat des Automobilzulieferers Johnson Controls die Schließung des Wuppertaler Werks für den 30. Juni 2016 angekündigt. Dass dabei eine Verlagerung der Produktion in die Slowakei beabsichtigt sei, verdeutliche schlicht das reine Profitstreben von Johnson Controls ohne die dazugehörige gesellschaftliche Verantwortung, kommentieren Bell.Bialas.Neumann und prangern den Vertragsbruch des Unternehmens an; zugleich erklären sie ihre volle Solidarität mit den Beschäftigten.

Besonders ärgerlich aus Sicht der Landtagsabgeordneten: An dieser Einstellung des Automobilzulieferers konnte offensichtlich auch das Entgegenkommen der Belegschaft, wöchentlich jeweils 2,75 Stunden unbezahlte Mehrarbeit zu leisten, nichts ändern. Ein solches Verhalten von Arbeitgeberseite widerspreche fundamental den Grundsätzen der sozialen Marktwirtschaft, stellen Bell.Bialas.Neumann klar: Letztendlich werde durch ein solches Verhalten nicht nur die Belegschaft des Standorts Wuppertal in Existenznot gebracht, sondern auch ganz allgemein das Vertrauensverhältnis von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zueinander in Mitleidenschaft gezogen.