Andreas Bialas erneut Präsident des Bibliotheksverbandes NRW

PräsidentFullSizeRender

Auf der Mitgliederversammlung des Verbandes der Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen wurde Andreas Bialas einstimmig erneut zum Präsidenten des Verbandes gewählt.

Der Verband vertritt landesweit 350 Bibliotheken aller Sparten und Größen. Dies sind sowohl öffentliche und kirchliche, Universitäts-, Fachhochschul- und Spezialbibliotheken. Bereits 2012 wurde Bialas in dieses Ehrenamt gewählt und nun für weitere drei Jahre bestätigt.

„Mit über 27 Millionen Nutzern sind Bibliotheken die weitaus größten Kultur- und Bildungseinrichtungen unseres Landes. Bibliotheken sind im Besten Sinne ‚Kultur für alle‘. Sie stehen mit einem interessanten und aktuellen Angebot allen Bürgern zur Verfügung. Sie sind notwenige Lernorte und Treffpunkte für den Dialog. Bibliotheken sind systemrelevant. Kommunen profitieren im Höchstmaß von ihrer Bibliothek, und Bibliotheken brauchen Politiker, die wissen, dass unsere Demokratie auch auf dem Netzwerk gut ausgebauter Bibliotheken fußt. Darüber hinaus brauchen wir Fachbibliotheken auf höchstem Niveau für unseren Wissenschaftsstandort NRW. Hier gilt es gerade im Zeitalter der Digitalisierung und sich völlig neu stellender Fragen im Hinblick auf das Urheberrecht gute und verlässliche Grundlagen zu schaffen“, so Bialas zu seiner Wiederwahl.

In den letzten drei Jahren wurde unter anderem die erste Bibliothekskonferenz in Zusammenarbeit mit dem Ministerium durchgeführt. Es wurde die Satzung erneuert und unter anderem die Doppelspitze eingeführt, ein stetiger Weg der Professionalisierung beschritten, Diskussionen mit dem dbv zur Sicherung der finanziellen Grundlagen des vbnw geführt, das Projekt Schreibland NRW zusammen mit dem Literaturbüro NRW aufgelegt, zu jährlichen politischen Frühstücke im Landtag mit Abgeordneten eingeladen, zwei Nächte der Bibliotheken gefeiert, und es wurde der finanzielle Einstieg des Landes in die Geschäftsstelle des Verbandes gefunden.

Bialas weiter: „Ich habe das Amt bisher überaus gern gemacht. Ich darf landesweit Reden halten, Veranstaltungen und Konferenzen eröffnen, Netzwerke mit bauen, Werbung für Bibliotheken betreiben. Und der Verband hat zwei wunderbare Geschäftsführer, die die Arbeit machen. Was hätte mich also von einer erneuten Kandidatur abhalten sollen. Ein wenig ernsthafter: Für Bibliotheken bin ich gern Lobbyist. Wichtig sind mir der Dialog und die Vernetzungen mit allen politischen Ebenen, denn vor allem auf der kommunalen und der Landesebene werden die wichtigen Entscheidungen getroffen.“