
Joachim Gauck, Bildquelle: SPD
Wie heute Ministerpräsidentin Hannelore Kraft bekanntgeben hat, ist Wuppertal eine der ausgesuchten Städte, die am Modellprojekt „Kein Kind zurücklassen! – Kommunen in NRW beugen vor“ teilnehmen werden. Die Landesregierung startet das Projekt in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung im März 2012.
Insgesamt hatten sich bis Ende letzten Jahres 52 Kommunen um die Teilnahme beworben, darunter auch Wuppertal. Eine Auswahlkommission hat nach Bewertung der vorliegenden inhaltlichen Konzepte 18 Städten und Kreisen den Zuschlag erteilt. Ziel des Vorhabens ist die grundlegende Frage, wie die soziale Lage von Kindern und Jugendlichen durch Vorbeugung verbessert werden kann. Es sollen kommunale Präventionsketten geschaffen werden, die unter Einbezug der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie von Kitas, Schulen, Ärzten und Polizei systematische Kooperationsstrukturen ermöglichen. Die ausgewählten Modellkommunen erhalten eine finanzielle Förderung für ihren personellen und sachlichen Mehraufwand. Wuppertal erhält für die Laufzeit von zunächst drei Jahren 64.000 Euro aus dem Fördertopf.
Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann freuen sich sehr über die seit Sonntag feststehende, neuerliche Kandidatur Joachim Gaucks für das Amt des Bundespräsidenten.
Die beiden Abgeordneten haben in diesem Jahr gemeinsam mit der Solinger SPD-Landtagsabgeordneten Iris Preuss-Buchholz am Solinger Karnevalsumzug teilgenommen. Dabei zeigten sich die Abgeordneten in Musketierkostümierung von ihrer kämpferischen Seite – für die kommenden Diskussionen im Landtag (nicht zuletzt um den Haushalt) sicherlich von Nutzen.
„Wuppertal wehrt sich“ hatte gestern Abend Vertreter aller föderalen Ebenen zu einer neuen Podiumsdiskussion eingeladen. Bei der Veranstaltung wurde über den „Stärkungspakt Stadtfinanzen“ (also die enormen Hilfen des Landes für Wuppertal in den kommenden Jahren) und dessen konkrete Auswirkungen für Wuppertal gesprochen. Die Runde, an der für die drei SPD-Landtagsabgeordneten auch Andreas Bialas teilnahm, wurde von der freien Kölner Journalistin Cornelia Benninghoven moderiert.
