„Opfer des ,Missbrauchskomplexes Lügde‘ und deren Familien brauchen dringend Hilfe“

Andreas Bialas fordert schnelle Unterstützung von der Landesregierung

Die Verhaftung der Täter des Missbrauchskomplexes Lügde liegt nun fast vier Jahre zurück. Bisher soll jedoch keiner der rund 30 nach dem Opferentschädigungsgesetz gestellten Anträge in NRW einen Bescheid erhalten haben. Anders in Niedersachsen: Hier sollen bereits in sechs von 13 Fällen Hilfen bewilligt worden sein. Die SPD-Fraktion im Landtag NRW stellt deshalb in der kommenden Plenarwoche (7.-9. Dezember 2022) einen Antrag zur Einrichtung eines Sonderhilfefonds sowie zur Benennung einer Ombudsperson, um den Betroffenen als Ansprechpartner im Umgang mit Behörden, Versicherungen und sonstigen Stellen zur Seite zu stehen. Darüber hinaus hat sie auch eine Sondersitzung des PUA „Kindesmissbrauch“ beantragt, in der Vertreter des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, eine Opferanwältin und ein Vertreter des zuständigen Niedersächsischen Landesamtes als Zeugen geladen werden sollen, um die genauen Hintergründe der unzureichenden Opferhilfe zu erläutern. Hierzu erklärt Andreas Bialas, Obmann der SPD-Fraktion im PUA „Kindesmissbrauch“:

„Schlusslicht beim Wirtschaftswachstum“

Landesregierung muss Wende schaffen Die jüngsten Zahlen, die das Ifo-Institut nun vorgelegt hat, zeigen im dritten Quartal eine schlechte Entwicklung der NRW-Wirtschaft auf. Mit einem Rückgang...